Dienstag, 25. März 2008

Wie jetzt nun...?

Markt
Ist diese hohe Volatilität an den Aktienmärkte überhaupt noch rational? Wohl kaum! Zu hoch sind die momentanen Schwankungen um eine eindeutig längerfristige Stimmung erkennen zu können. Dazu kommen hohe nervöse Trades bei jeglichen Daten zur US-Konjunktur, bereits bei Konjunkturdaten, welche wenig über die Zukunft aussagen, sind jeweils hohe Trade-Volumen ersichtlich.

Banken
Müssen die Banken ihre im Kreditmarkt belasteten Wertpapiere versuchen um jeden Preis abzuschieben?
Hier haben die Finanzinstitute das Problem, dass man jeweils pro Quartal beurteilt wird. So wird es schwierig die Papiere zu halten bis sich der Markt etwas erholt hat, zumal man nochmals von einer Verschlechterung des Marktes in den nächsten Monaten ausgeht.

Weiter kann man von weiteren Abschreibungen ausgehen. Interessant wird sein ob die UBS für die ordentliche GV im April eine erneute Kapitalerhöhung plant, bis Freitag muss die Traktandenliste festgesetzt sein. Für die UBS ist es wichtig eine hohe Kapitalisierung in dieser unsicheren Zeit zu haben, dies gibt dem Bankkunden die erhoffte Sicherheit.

Die CS könnte es nun doch auch schlimmer treffen. Schaut man sich die alt-A Positionen an, welche nun an Rating verlieren ist die CS fünf mal höher belastet als die UBS.

Für Gambler sind die Finanztitel natürlich weiterhin attraktiv, im Moment viel zu tief bewertet. Die Frage ist; was schlummert noch in den Bücher.

Samstag, 15. März 2008

Bis 14.30 Uhr war es noch sonnig...

Gestern Freitag war ein ruhiger, sogar freundlicher Börsentag, na ja jedenfalls bis um 14.30.

Dann kam die Horror-Nachricht aus den USA, dass die FED sowie JP Morgan Chase der Bear Stearns Bank mit einer Finanzspritze unter die Arme greifen müssen! Laut dem Stearns CEO habe sich die Lage ihrer liquiden Mittel in den letzten 24h dramatisch verschlechtert. Die Aktie der Bear Stearns viel von + 10% auf - 40%. Der ganze Finanzsektor kam nach dieser Nachricht innert kürzester Zeit wieder enorm unter Druck, einige Papiere wurden wiederholt vom Handel ausgesetzt.





SMI im Tagesverlauf vom 14.03.2008

Freitag, 14. März 2008

Where are you going...?

Der US-Dollar ist zum Schweizer Franken im Laufe des Donnerstagmorgens und wenige Stunden vor dem Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) um 14 Uhr (MEZ) nahe an die Parität gefallen. USD/CHF erreicht kurz nach 10 Uhr bei 1,0043 einen neuen historischen Tiefstand, erholte sich bis zur Berichtszeit um 10.45 allerdings wieder etwas auf 1,0085. Der Greenback sackt aber nicht nur zum Franken ab, sondern hat auch zu Yen und Euro neue Tiefststände erreicht (unter 100 JPY für 1 USD, über 1,56 USD pro Euro). Beim Yen etwa ist es der tiefste Stand seit über 10 Jahren, beim Euro der tiefste (bzw. höchste) Wert seit Einführung der Einheitswährung. Als Grund für die jüngste USD-Schwäche werden vor allem die wieder rückläufigen Aktienbörsen genannt. Händler erwarten eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung und sehen den Dollar bis auf ein Niveau von 95 JPY 1,60 zum Euro oder unter die Parität zum Franken fallen.
Meiner Ansicht nach, werden wir ab Juni oder bereits früher eine gegenreaktion des USD sehen. Kurse von 1.18 (zum CHF) bis ende Jahr möchte ich nicht ausschliessen.

Mittwoch, 12. März 2008

Zentralbanken eilen erneut zur Hilfe...

Am frühen Dienstag (11.03.2008) Nachmittag kündigten die wichtigsten Zentralbanken weitere Liquiditätsspritzen an, um den Liquiditätsdruck am Geldmarkt zu verringern. Überdies weitete die US-Zentralbank Fed die zulässigen Sicherheiten auf hypothekarisch besicherte Wertpapiere (MBS) mit guten Ratingnoten aus. Dadurch soll die Bonität der Banken verbessert werden. Diese Massnahme stärkte den USD und löste eine Rally am Aktienmarkt aus. Ausserdem schraubten die Finanzmärkte ihre Erwartungen bezüglich künftiger Zinssenkungen durch das Fed zurück. Die Futures-Kontrakte deuten daher eine Wahrscheinlichkeit von 60% für eine Zinssenkung um 0,75 Prozentpunkte am 18. März an. Wir rechnen weiterhin damit, dass das Fed den Leitzins um 0,50 Prozentpunkte reduzieren wird.


FED-Boss Bernanke, versucht alles um Ruhe in die Finanzmärkte zu bringen.

Mittwoch, 5. März 2008

+ 5% um 9.25 Uhr


Die Kaba-Aktie notiert nach der bekanntgabe der Halbjahreszahlen 07/08 mit 5% im Plus auf 335 CHF.
...Bleibt ein Strong Buy...
"Sicherheit" ist die Zukunft und durch den Auftrag der Pariser-Metro sowie dem Auftrag die Drehtüren für die gesamten olympischen Spiele 2008 in Peking liefern zu können, ist KABA weiterhin gut im internationalen Rennen vertretten. Zumal die Schweiz im Thema "Sicherheit", international grosses Ansehen besitzt - Vorteil KABA -.

Montag, 3. März 2008

Kaba


...kurzer watch out for: Kaba / Mittwoch: Ergebnis H1 07/08

Fokus bleibt und bleibt auf Banken...

Die Schweizer Grossbankenaktien - und dabei insbesondere diejenigen der UBS - stehen im frühen Handel erneut stark unter Druck. Damit setzt sich der Abwärtskurs der letzten Tage fort. Als Grund für die heute wieder schlechte Stimmung werden insbesondere die sehr schwachen US-Konjunkturdaten vom letzten Freitag genannt, aber auch Presse-Berichte in fast allen Medien zu möglichen weiteren Abschreibungen im Hypothekenbereich oder im Bereich von Firmenübernahmen.

Die UBS-Aktie notiert um 09.25 Uhr 1,48 CHF bzw. 4,3% tiefer auf dem Stand von 32,88 CHF, das bisherige Tages - und neue Jahrestief liegt bei 32,60 CHF. Die Titel der CS büssen bis dahin 1,55 CHF bzw. 3,0% auf 50,45 CHF ein. Der Gesamtmarkt (SMI) verliert derweil knapp 1,7%. Die US-Konjunkturdaten vom Freitag hätten die Hoffnungen, dass das Schlimmste für dieses Jahr an den Aktienmärkten bereits überstanden ist, wieder weitgehend zerstreut, meinen Marktbeobachter. Der Käuferstreik bei den europäischen Bankenaktien dürfte nach Einschätzung aus dem Handel anhalten. "Es gibt weiterhin keine Gründe, bei den Banken dagegen zu halten" so ein Händler. In den USA gehörte der Banken-Sektor zu den grössten Verlierern, was sich jetzt auch auf den hiesigen Markt auswirke. Vor allem auch Berichte, dass sich die US-Immobilienkrise deutlich verschärft, dürften sich auf das Sentiment der stark im US-Hypothekenbereich engagierten UBS wieder stark belastend auswirken, heisst es auch im Handel. Dazu kommen aber auch immer wieder Zurückstufungen oder Kurszielsenkungen durch Banken. So hat heute die Credit Suisse für ihre Konkurrentin UBS das Kursziel auf 57 von 67 CHF gesenkt.

Der UBS droht zudem auch auf juristischem Parkett neues Ungemach aus den USA. Sie wird ab heute in einem Gerichtsverfahren stehen zusammen mit der US-amerikanischen Finish Line gegen den Schuhhersteller Genesco, wie es in Pressberichten heisst. Der vereinbarte Kaufpreis wird von der UBS angefochten, da wichtige Geschäftsdaten vorenthalten worden seien. Sollte die UBS unterliegen, drohten ihr wieder grössere Abschreibungen, hiess es.

...STAY TUNED...

Dienstag, 26. Februar 2008

Bessere Konjunkturdaten stützen...

Ende letzte Woche und anfangs dieser Woche stützen bessere Konjunkturdaten die Aktienmärkte.
Laut einer Bloombergumfrage erwarten nun 45 % der befragten Volkswirte eine Rezesion in den USA - wenn auch nur eine leichte- . Anfangs November '07 waren dies noch knapp 25%. Allerdings sieht es so aus, dass die Aktienmärke sich auf dem tiefen Niveau etwas stabilisiert haben und bereits einiges an Rezession in den Märkten eingepreist ist.

Witerhin bleibt....

nur Geld investieren, auf welches man 3-5 Jahre verzichten kann!


Mittwoch, 20. Februar 2008

Banken weiter im Fokus

Die Banken blieben diese Woche weiter im Fokus des Geschehens.

Peinlich war die Mitteilung der CS Group vom 19.02.2008 bei welcher sie Wertberichtigungen im Wert von 3.1 Mrd. CHF bestätigen mussten. Noch vor einer Woche stellte sich der CS CEO als "siebesiäch" dar und machte nicht die geringste Bemerkung von möglichen Abschreibungen!

Der UBS wurde oft mangelnde Transparenz oder Informationspolitik vorgeworfen und nun dies bei der CS. Man sieht, meist wissen die obersten Bosse bei Grossunternehmen nicht ganz so genau was so läuft im "Alltag bei den Büezer".

Gestern 19.02.2008 klopften deutsche Steuerfahnder bei der UBS in München an und fragten nach verschiedenen Kunden. Gespannt, darf man auf die Vermögensabgänge von deutschen Kunden bei den schweizer Banken sein. Mit Selbstanzeige und offenlegung seiner Finanzen beim deutschen Staat, entfällt die Haftstrafe und man muss "nur" eine Geldbusse bezahlen.

Die Finanzwerte werden uns wohl oder übel noch eine Weile beschäftigen...Aber ist doch spannend, nicht?

Mittwoch, 13. Februar 2008

Kleine Erholung an den Börsen/CS vs. UBS

Die beiden letzten Tage waren wieder einmal sehr erfreulich für die europäischen und amerikanischen Aktienmärkte. Grund dafür sind besser ,als von den Volkswirtschafter erwartet, ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA. Somit nahm auch kein Marktteilnehmer in diesen Tagen das Wort "Rezession" in den Mund. Natürlich sehr förderlich für den Markt.

Mal schauen wie lange dies noch so bleibt.

Morgen Donnerstag, muss nun Marcel Rohner (CEO UBS AG) über das Jahr 2007 berichten. Der bereits erwähnte Jahresverlust von, 4,4MRD .- sollte definitiv ausgewiesen werden. Ob die CS wirklich mit einem blauen Auge aus der "Kredit-Krise" davongekommen ist, bezweifle ich schwer. Bestimmt aus dem Subprime-Sektor, allerdings ist die CS doch noch mit einem markanten Posten in dem Prime-Sektor investiert. Verbessert sich die Lage am US-Häusermarkt nicht in der nächsten Zeit, werden die Prime-Schuldner in den Subprime-Sektor runtergestuft und dann ist die Credit Suisse ohne es zu wollen doch noch von der Subprime-Krise betroffen, natürlich wird es auf alle Fälle keine UBS-Ausmasse annehmen.

Hoffen wir doch schnellst möglich auf eine Entspannung der Lage und ,dass die Credit Suisse von diesen Abstufungen verschont bleibt.

Kindle verlässt ABB

ABB-Konzernchef Fred Kindle hat seinen Chefsessel trotz eines Glanzjahres 2007 per sofort verlassen. Über die Gründe schweigen die Beteiligten. Kindle verlasse ABB aufgrund "unüberbrückbarer Differenzen über die Führung des Unternehmens", teilte der Konzern dazu lediglich mit. ABB präsentierte zudem erste Zahlen: Der Umsatz stieg 2007 um 25 Prozent auf 29,2 Mrd. Dollar. Der Konzerngewinn wuchs um eindrückliche 2,4 Mrd. Dollar auf 3,8 Mrd. Dollar. Derweil brodelt es in der Gerüchteküche: Da sich der Verwaltungsrat vollumfänglich hinter die Strategie stelle, könnten die Differenzen bei der Wachstumsstrategie liegen, hiess es in Analystenkreisen. Die Börse reagierte verunsichert, die ABB-Aktie schloss 5,1 Prozent im Minus.

Was muss das für ein Gefühl sein, wenn man ein Unternehmen verlässt und die Aktie taucht an diesem Tag, trotz besten Zahlen, bis zu 10% ins Minus. Na da kann man sich ja seinen Marktwert gleich selbst ausrechnen...

Freitag, 8. Februar 2008

CH-Grossbanken mit Zahlen in der nächsten Woche/heutige Kreditvergabe (Abzahlung)

Beide schweizer Grossbanken geben nächste Woche ihre definitiven Zahlen für das 4. Quartal '07 und somit für das ganze Geschäftsjahr 2007 bekannt. Bei der UBS kann man mit dem Gesamtjahresverlust von 4.5 MRD. rechnen ,welcher bereits ende Januar preis gegeben wurde.

Bei der CS sind die Analysten sich nicht ganz einig ob die Bank wirklich mit einem Blauen-Auge und zwar einem sehr kleinen, aus der Subprime-Krise davon gekommen ist.

Was die Banken weiter belasten könnte, sind die Kreditinstitute in den USA, welche nun auch bereits Abschreibungen hinnehmen mussten. Überhaupt halte ich die ganze Kreditvergabe der letzten Jahren für viel zu lasch. Eine der CH-Grossbanken (aus persönlicher Sympathie nenne ich hier den Namen nicht!) verteilt Kreditkarten an Studenten, man muss sich dies einmal vorstellen! Früher brauchte man noch einen stattlichen Lohn um überhaupt eine Kreditkarte zu erhalten und heute wird sie einem nachgeschmiessen!

Noch bedenklicher finde ich das Geschäftsmodell der GE Money Bank, welche ihre Werbung für Kredite gezielt auf junge Menschen abstimmt. In die gleiche Ecke gehört für mich das Autoleasing, ohne gross die Kreditwürdigkeit des Kunden zu überprüfen, ist es heute möglich mit 20 Jahren einen BMW X5, oder der gleichen, zu fahren! Bereits kann man auch Plasmafernseher oder andere teure Elektogeräte auf Kredit (Abzahlung) kaufen.

Sparen um sich etwas leisten zu können, braucht man heute nicht mehr, ausser für die Ferien, den Rest holt man sich einfach auf Kredit.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Deutlicher Fall des ISM's....

Belastet von einem überraschend schwach ausgefallenen ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe haben sich die Kurse an Wall Street am Dienstag mit sehr schwacher Tendenz gezeigt. Der Dow Jones fiel um 2,9% auf 12.265.

Der ISM-Index für die Geschäftsaktivität im nicht-verarbeitenden Gewerbe der USA ist im Januar weitaus deutlicher als erwartet gesunken. Der erstmals als gewichteter Sammelindex berechnete ISM fiel auf 41,9 Punkte zurück, nachdem er im Dezember noch bei 54,4 Punkten notiert hatte. Volkswirte hatten einen Stand von 52,5 Punkten prognostiziert.

Montag, 4. Februar 2008

NEW YORK GIANTS MACHEN MUT...!

Die New York Giants (NFC) gewannen gestern völlig überraschend den 42. SuperBowl in Arizona gegen die bisher in dieser Saison noch ungeschlagenen New England Patriots (AFC).

Was bedeuted dieses Resultat nun für die Börse?

Ganz einfach, der Super-Bowl-Indikator macht wieder Mut für das Jahr 2008!

Der Super-Bowl-Indikator besagt nämlich, dass es ein gutes Börsenjahr wird, wenn ein Team aus der National Football Conference (NFC) gegenüber der American Football Conference (AFC) die Oberhand behält. Der Super-Bowl-Indikator hat in den vergangenen 40 Jahren eine Trefferquote von 80 Prozent erzielt.

!Thanks Giants!

Mittwoch, 30. Januar 2008

Zinssenkung der FED um 50 BP


Die FED hat gestern wie erwartet die Leitzinsen um weitere 50 Basispunkte gesenkt. Im Statement der US-Zentralbank spricht man "nur" noch von Abwärtsrisiken der Wirtschaft, vor einer Woche, bei der unverhofften Zinssenkung, nennte man es noch; beträchtliche Abwärtsrisiken.

Irgendwie erinnert der Intraday-Chart (30.01.2008) des Dow Jones an eine schweizer Attraktion in Zermatt...nicht?


Dienstag, 29. Januar 2008

watch out for...Royal Dutch Shell

Der langsame Riese ist nun für Langzeitinvestitionen wieder attraktiv. Der Kurs der Shell-Aktie bewegte sich in den letzten Jahren stets zwischen 40 und 50 CHF, ebenfalls bietet die Aktie eine schöne Dividende. Bei einem momentanen Kurs von 39 CHF lohnt sich ein Einstieg früher oder später bestimmt. Nur schon wenn man bedenkt, dass immer weniger Öl vorhanden sein wird (Tatsache) und die Preise für ein Fass stetig steigen werden.
Klar ist ,oder besser gesagt war, bei einem Preis von um die 100$ viel Spekulation am Markt. Experten gingen davon aus, dass gut 20% auf reiner Spekulation beruhen aber auch diese Spekulationen werden weiterhin am Markt bleiben und nicht einfach verschwinden, wenn 100$ ein angebrachter Preis für ein Fass Öl sein werden.

Shell bemüht sich bereits sehr in der Erdgas Förderung/Umsetzung und gehört dort ebenfalls bereits zu den Marktführern. Kurzfristig kritisch könnten die von Shell herausgegebenen Gewinnaussichten sein, welche doch sehr von einem hohen Ölpreis abhängig sind.

Samstag, 26. Januar 2008

pessimistisch, optimistisch...was nun eigentlich?

Die "Experten" am WEF in Davos scheinen ihre Meinung schnell zu ändern. Herrschten zum Auftakt des WEFs noch lange Gesichter, glauben jetzt viele nicht mal mehr an eine Rezession in den USA.
Der ehemalige US-Finanzminister, John Snow, wirft den Teilnehmer zu viel Pessimismus vor. Zu der Finanzkrise meinte Snow: " Der Lernprozess geht voran in den Staaten."
Es seien zu viele schlechte Wertpapiere ausgegeben worden. Jetzt laufe die Korrektur und Snow schliesst weiter an: "Die notleidenden Kredite sind bereits abgeschrieben."

Höchstens eine kurze Rezession, erwartet Snow. Bereits das zweite Halbjahr 2008 werde besser als das erste.

Auch Cheng Siwei, Vize-Vorsitzender des chinesischen Volkskongresses, glaubt nur an eine Abkühlung der amerikanischen Wirtschaft. Vor wenigen Tagen zeigte er sich allerdings noch sehr besorgt über die wirtschaftlichen Daten der USA.
Der indische Finanzminister schliesst sich Siwei an und glaubt ebenfalls nur an eine Verlangsamung und nicht an eine Rezession.

Na dann, hoffen wir das Beste und stellen uns die Frage; wozu diese Pläne von Bush und wozu eine derart aggressive Zinspolitik der FED? Dies verunsichert die Bevölkerung und Marktteilnehmer in den USA nur unnötig!

Mittwoch, 23. Januar 2008

Es bleibt unübersichtlich und volatil

Gestern (22.01.08) senkte die FED die US-Leitzinsen ausserterminlich um volle 75 Basispunkte. Der Auslöser dafür waren wohl die Futures der amerikanischen Indizes welche für den Dienstag lange auf minus 6% standen - und natürlich die massiven Verluste an den asiatischen/europäischen Märkten. Gut, da waren die US-Futures auch nicht ganz unschuldig-. Nächste Woche steht nun der ordentliche Termin der FED an und man kann von weiteren Zinssenkungen ausgehen. Ob dies nun ein Wink der FED war um zu zeigen wie schlecht es wirklich mit der Wirtschaft in den USA steht? Diese Frage bleibt offen. Auf jedenfall machen die zunehmenden Inflationsängste in der USA die Aufgabe von Herrn Bernanke auch nicht einfacher. Man darf gespannt auf das nächste Kapitel schauen.

Die Volatilität der vergangenen Tage, besser gesagt Wochen, bleibt weiter im Markt. Der Tiefpunkt des Dow Jones lag heute bei 11'644 Punkte, am Ende schloss der Index bei 12'272. Eine Differenz von 628 Punkte, welche durch viele Zukäufe vorallem in den letzten zwei Handelsstunden zustande gekommen ist.



Zu den Gewinner in der USA gehören heute für einmal die Finanzwerte. Die Citigroup und JP Morgan Chase mit 9% resp. 12% schwangen oben aus.

Spannend ist nun wie die asiatischen und die europäischen Börsen allen voran die Finanzwerte auf dieses Plus reagieren.

Montag, 21. Januar 2008

Gedanken zu einer Rezession in den USA

Rezession, die Definition
Die Rezession (Abschwung, kontraktive Phase) bezeichnet die Konjunkturphase, in der eine Stagnation bis hin zum Abschwung der Wirtschaft auftritt. Die am meisten verbreitete Definition besagt, dass eine Rezession vorliegt, wenn die Wirtschaft zwei Quartale nacheinander nicht wächst, bzw. ein Rückgang zu verzeichnen ist (sinkendes Bruttoinlandsprodukt), allerdings verglichen mit dem jeweiligen Quartal des. Eine Rezession hat üblicherweise Kursverluste an der Börse zur Folge. Verschärft sich eine Rezession bzw. kommt es zu einer längeren kontraktiven Phase, spricht man von Depression.

Eine Rezession ist somit keine Krankheit oder irgendein gemeiner Virus sondern eine normale Phase, die zu einer gesunden Wirtschaft dazugehört. Vergleiche es auch gerne mit einem Frühjahresputz, es wird wieder einmal aufgeräumt, gereinigt und nach einer Weile (natürlich kann es eine lange Weile sein) sieht es wieder aus wie vorher.



Die Zentralbanken versuchen bei einem Aufschwung mit Zinserhöhungen die Investitionen zu drücken. Bei einer Rezession werden die Zinsen gesenkt um leichter Kapital für Investitionen bereitzustellen.

...Klingt komisch, ist aber so...

Sonntag, 20. Januar 2008

Doch, am besten ist hier die Achterbahn...

Wie könnte man die momentane Lage an den Aktienmärkten in einem kurzen anschaulichen Beispiel schildern. Lange gegrübelt......und die Achterbahn als bestes Vergleichsmittel gefunden.

Man stelle sich vor, eine Achterbahn, jeder Wagen besetzt bis auf den letzten Platz. Rauf und runter, kopfüber und in Schräglage alles prima. Leute steigen aus und die nächsten stehen bereits Schlange um einzusteigen. Wie an der Börse, Leute verkaufen andere kaufen. Nun hält sich allerdings das Gerücht, dass es in der ersten Linkskurve, welche die Achtebahn besitzt, einen Defekt gibt und die Gefahr vom Abflug bestehen könnte. Viele Passagiere, die noch auf der Achtebahn sitzen möchten schnellstmöglich, wenn nicht sogar panikartig den Wagen verlassen und durch die möglicherweise unsichere Fahrt steht nun nur noch ein Bruchteil der Personen -man könnte sie auch waghalsig nennen- bereit um einzusteigen und die wilde Fahrt auf sich zu nehmen. Je mehr sich das Gerücht des Defektes bestätig, um so kleiner wird die Schlange vor der Achterbahn...


Na ja, hoffen wir mal nicht auf ein "out of order" Schild!

watch out for....Optionen auf Bankaktien bis Ende 2010

Wie könnte man diese günstigen Banktitel heute in sein Depot einbauen aber doch immernoch mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie in den nächsten Monaten noch weiter fallen könnten? Call-Optionen mit einer Laufzeit bis im Dezember 2010, wäre hier wohl eine gute Variante (z.B.: UBSRO o. CSGWH)! Dem Einsatz gibt man eine tolle Hebel-Möglichkeit und durch die Laufzeit von doch gut 3 Jahren, kann man bei weiteren Verlusten der Bankaktien in nächster Zeit, das Ganze ein wenig entspannter begutachten.


Die Gefahr vom Totalverlust bei Optionen ist allerdings auch hier nicht kleiner als bei Optionen mit kurzer Laufzeit. Man muss sich des Risikos immer bewusst sein und solche Geschäfte nur machen mit Geld, auf welches, auch wenn es schwer fällt, verzichtet werden könnte!

Anm.: Optionen in diesem Fall = Warrants!

Mittwoch, 16. Januar 2008

In Hong-Kong ist der Bär los...

Der Hang-Seng in Hong-Kong verlor heute 5,4%, dies ist der bisher drittgrößte Verlust an einem einzigen Handelstag. Von seinem Höchststand im vergangenen Oktober verlor der Index gut 20%. Man darf aber den rasanten Anstieg in den letzten Jahren, bei all dem was nun geschrieben wird, nicht vergessen! Trotzdem ist der Hang-Seng nun "offiziell" ein Bärenmarkt!





Montag, 14. Januar 2008

Achterbahnwoche an den Finanzmärkten?

Diese Woche stehen viel interessante Konjunktur- und Unternehmensdaten vorallem aus den USA an. Insbesondere die Finanzinstitute werden diese Woche, bei der Bekanntgabe der Zahlen für das 4.Quartal 2007, Blicke auf sich ziehen. Analysten rechnen gesamthaft mit weiteren 100Mrd. $ Abschreibungen, dazu muss aber auch erwähnt sein, dass diese Titel bereits vergangene Woche einen Schatten auf die Finanzmärkte geworfen haben und bereits etliche zusätzliche Abschreiber in den aktuellen Aktienkursen verdaut sind. Durch die vielen CEO Wechsel der US-Banken, werden die Zahlen wohl ziemlich genau an die Wahrheit herantreten, ganz nach dem Motto: "Alles was man kann noch dem Vorgänger in die Schuhe kippen".

Dienstag:
Empire State Index
Detailhandelumsätze Dezember
Citigroup, Ergebnis 4. Quartal 2007

Mittwoch:
Konsumentenpreise Dezember
NABH Hausindex
Beige Book
JP Morgan Chase, Ergebnis 4. Quartal 2007

Donnerstag:
Philadelphia Fed Index Baubewilligungen
Merill Lynch, Ergebnis 4.Quartal 2007

Freitag:
Konsumentenstimmungsindex der Universität Michigan

Anmerkung zur Citigroup:
Berichten zufolge dürfte die grösste US-Bank 24Mrd. $ abschreiben und gleichzeitig 17'000 Stellen streichen. Die Aktie notiert momentan, 3o Minuten vor Börsenschluss an der Wall-Street, mit gut 1.50% im plus.


Sonntag, 13. Januar 2008

Great Kostolany


„An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.“

Andre Kostolany

Dienstag, 8. Januar 2008

Auf und ab geht weiter, diesmal ins Positive

SMI 08.01.2007
Rebound des SMI trotz kleiner negativen Nachrichten zum US-Immobilienmarkt.

Montag, 7. Januar 2008

volatil, volatiler, am volatilsten

Was war denn das? SMI + 0.9% bis zur Eröffnung der NYSE, welche sich in den ersten 30 Handelsminuten ebenfalls mit +0.5% gut gehalten hatte. Dann kam folgende Aussage um 16.00 Uhr von Jim Rogers:

Rogers Predicts U.S. Recession, Worst `in a While'

-By Saijel Kishan and Mark Barton Jan. 7 (Bloomberg)-

The U.S. economy is heading for a recession that may be the worst ``in a while'' and investors should sell the dollar as global currencies weaken, investor Jim Rogers said.

``It's going to be one of the worst recessions we've had in a while because we had so many excesses going into it,'' Rogers, chairman of New York-based Rogers Holdings, said in a Bloomberg Television interview today from Singapore. ``It's going to be bad for all of us as currencies come under more and more stress and we have more inflation in the world.''

Was geschah nach dieser Aussage an den ohnehin mit voller Nervosität gefüllten Märkten:
- oben: SMI 17.30 Uhr
- unten: Dow Jones 20.00 Uhr

Der Dow Jones konnte sich bis 20.00 Uhr wieder vom kurzen Sturz erholen für den SMI reichte die Zeit nicht mehr ganz.

Dies ist wieder ein schönes Beispiel für die hohe Volatilität, welche momentan die Märkte bestimmt.

Die Börse ist und bleibt spannend, ob bearish oder bullish

watch out for....BMW

Das Ergebnis von BMW für das 3. Quartal '07 enttäuschte: Das Umsatzwachstum stieg um 19.2% der Vorsteuergewinn aber lediglich um 6.3%. BMW wird es auch im 2008 schwer haben - ganze Autoindustrie ist angeschlagen - doch halten viele Analysten den aktuellen Kurs als Talsohle. Ebenfalls erhofft man sich einiges von den eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen.

Der BMW Konzern zu welchem auch Rolls-Royce und Mini gehören, hat eine breite Angebotspalette, für jedes Level eines jeweiligen Käufers. Mit dem neuen 1er BMW ist es gelungen einen modernen "Kleinwagen" mit breiter Absatzwirkung herzustellen. BMW verfügt über gesunde Finanzen und hat mit der neuen Werkstatt einen neuen topmodernen Identifizierungspukt.

Weniger optimistisch scheint bei BMW, der grosse Absatz in USD, welcher den Gewinn in EUR erheblich nach unten drücken dürfte. Ebenfalls darf man gespannt sein, wie BMW resp. die ganze Autoindustrie auf die bevorstehende CO2-Regulierung reagiert.


Samstag, 5. Januar 2008

Sehr schlechte US-Arbeitsmarktdaten belasten

Schlechte US-Arbeitsmarktdaten belasten die Aktienmärkte weiter. Die Zahl der in den USA neu geschaffenen Stellen fiel auf 18'000, Volkswirtschaftsanalysten gingen von 75'000 neuen Stellen aus. Der Dow Jones fiel um 2% weit unter 13'000 Punkte auf 12'800 und zog auch die europäischen Märkte runter. Ein schönes Beispiel wie Europa, insbesondere der SMI, sich nach den USA resp. Dow Jones richten:

Chart SMI 04.01.2008


14.30 Uhr: Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten

15.30 Uhr: Eröffnung Dow Jones

Die grosse Frage ist nun, ob sich die USA in eine Stagflation oder Rezession begeben. Beides hätte sein Gutes, so wird einmal aufgeräumt in der Wirtschaft und man muss wieder beginnen zu arbeiten, um seinen Aktionären Vertrauen und Gewinnchancen in Aussicht zu stellen. Neuanlger, welche zittrig mit ihren Papieren umgehen, bringen in solchen Tagen eine enorm grosse Volatilität an den Markt.

Die Preise verschiedener Aktien sind nun für Langzeitinvestoren wieder sehr günstig. Ob diese bereits am Montag beginnen, ihr Depot aufzustocken...?

Mittwoch, 2. Januar 2008

Schlechtester Start des Dow Jones seit 1983

Der erste Handelstag im 2008 für den DOW JONES schloss mit einem Minus von 1.67%. Dies ist der schlechteste Start in ein neues Börsenjahr seit 1983.

watch out for...UBS Equity Fund Emerging Markets Infrastructure

UBS Equity Fund Emerging Markets Infrastructure

Valor: 3393490

ISIN: LU0322492728


Wo wären wir ohne Ingenieur-/Bauwesen, Transportsysteme oder Telekommunikation? Jede Wirtschaft käme ohne diese Elemente sofort zum Erliegen.
Die Regierungen in den Entwicklungsländern haben in den vergangenen Jahren nicht genug in die Infrastruktur investiert, deshalb zeichnen sich nun in zahlreichen Volkswirtschaften Engpässe ab. Dieses Problem muss gelöst werden, um ausländische Investoren weiterhin anzuziehen.
Weiter haben die Emerging Markets ihre Wirtschaftsflaute weit hinter sich gelassen und verfügen nun über umfassende Reserven zur Finanzierung der Infrastruktur.
Länder: China, Saudi-Arabien, Indien, Lateinamerika, Russland, Osteuropa

watch out for...UBS Equity Central Europe


UBS Equity Fund Central Europe

Valro: 469164

ISIN: LU0067027168



Der UBS Central Europe Fund ist mit 60% an Aktien in Polen investiert. Der Wirtschaft in Polen traut man in den nächsten Jahren einiges zu, nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die EU. Die restlichen 40% verteilen sich weit auf die Oststaaten (Russland, Ungarn, usw.). Ach übrigens ist Stall Paddy O'Brien's Cieszko auch ein Pole, was will man da noch mehr!? Auch wurde bereits der Vergleich laut zum Silicon Valley, welches für den Internet-Boom steht. Hoffen wir mal nicht auf die gleiche Fortsetzung.

watch out for...UBS Equity Fund Brazil


UBS Equity Brazil



Valor: 2909491


ISIN: LU286682959

Der Fonds wurde im April eröffnet und in der Zwischenzeit bereits wieder für kurze Zeit geschlossen. Im Nu sass der Fondsmanager auf über 1 Mrd. CHF und konnte sie am Markt nicht voll platzieren, ohne ihn zu verfälschen. Durch die Korrektur in den letzten 2 Monaten gab es wieder Platz im Markt. Dieser Erfolg machte natürlich Fondsinstitute auf der ganzen Welt aufmerksam auf das grosse Interesse an Brasilien.

Vorteil: Einfacher Zugang zum boomenden brasilianischen Markt.

Nachteil: Brasilien ist als Emerging Market grossen Wertschwankungen unterlegen. Ein langer Anlagehorizont von mindestens 5 Jahren wird empfohlen.

Grösste Positionen:
Cia Vale do Rio Doce - 8% / Petroleo Brasileiro SA -8% / Banco Bradesco - 7% / Cia Energetica - 6% / B2W Cia Global do Varejo - 6%

Dienstag, 1. Januar 2008

watch out for....BWIN


Die Aktien des österreichischen Sportwetten und Online Casino Anbieters BWIN fielen nach dem Entscheid des amerikanischen Präsidenten im 2 Quartal 2006, das Glücksspiel über Internet zu verbieten, innert kürzester Zeit massiv ab! Von gut 100EUR auf 20EUR - siehe Chart - . Man konzentriert sich nun stark auf den osteuropäischen Markt und die ersten Schritte seien bereits mit Erfolg gemacht worden. Weiter hat man bei mehreren Gerichtsverhandlungen, welche das Wetten in verschiedenen Deutschen Bundesstaaten verbieten wollten, Recht zugesprochen bekommen. Ein bisschen nachdenklich macht, dass an der letzten Jahresberichtkonferenz die hohen Marketing-Kosten als verbesserungswürdig angesehen wurden und gut zwei Wochen später ist bekannt geworden, dass BWIN Hauptsponsor bei Real Madrid wird. BWIN ist bereits u.a. beim AC Milan und der portugiesischen Fußballliga Hauptsponsor!


Fazit: Positiver Start in Osteuropa – Negativ sind die hohen Ausgaben im Sponsoring
Risk Level: High Risk 3
Anlagedauer: 2-3 Jahre - Die Aktie sollte immer im Auge behalten werden, da der Kurs durch Gerichtsverhandlungen etc. sehr volatil sein kann
Links: http://www.bwin.com/ (Wetten) http://www.bwin.ag/ (Unternehmung)
Valor: 1061902
Kurs:EUR 25.11.-

Montag, 31. Dezember 2007

Great Kostolany

Zitate von Kostolany

"Jedem der Geld auf der Seite hat und dies für ein paar Jahre nicht benötigt, rate ich zuerst einen Gang in die Apotheke um Schlaftabletten zu kaufen gefolgt vom Kauf verschiedener Wertpapieren von etablierten Unternehmen und dann einfach schlafen und schlafen über Jahre, aufwachen werde man als reicher Mann“

"An der Börse kann man 49 mal verlieren, wenn man 51 mal gewinnt.“

Anmerkung: Na ja, bis jetzt hatte er recht. Allerdings war Kostolany auch überzeugt, dass aus China (Hongkong-für uns-) nie etwas grosses werde. Zu sehr erinnerte ihn die Börse dort an ein Casino mit lauter Glücksspieler.

"Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.“


FACTS and STUFF

Im Moment nur anlegen, wenn man einen Horizont von mindestens 5 Jahren hat.

Die Märkte sind noch immer sehr hoch bewertet, wenn die Subprime-Krise auch wirklich, wie befürchtet, auf andere Bereiche über schwappt.

Die Privat-Kreditausfälle sind in den USA auf einem erschreckenden Hoch. Die europäischen Aktienmärkte sind nach wie vor abhängig vom Dow Jones.

Eine Krise oder einen Crash wie in den 20er wird es bestimmt nicht mehr geben, die FED kann heute kurzfristig mit Zinssenkungen auf den Markt Einfluss nehmen, auch wenn im Moment der Handlungsspielraum sehr eingeschränkt ist.

Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird die 5 Jahre lang andauernde Hausse nicht mehr im gleichen Niveau fortgesetzt. Ein Grund für diese Entwicklung war bestimmt auch, dass immer mehr Menschen leichter Zugriff an die Börse und Informationen hatten, dem Internet und Medien sei dank. Dies sind aber meist auch Leute, welche sehr zittrige Hände haben und durch schnelle hektische Verkäufe hohe Volatilität an den Markt bringen.


Kleiner Einblick in das Thema Subprime -kurz und einfach-

In den USA ist es möglich, Hypothekarschulden auf einem Markt zu erwerben. Die verschiedenen Schuldner werden in Prime (=gute Bonität, gut gesicherter Kredit) und Subprime (=schlechte Kreditdeckung, höhere Verzinsung) eingeteilt. Nun konnten die ersten Subprime Kreditnehmer ihre Zinsen nicht mehr bezahlen und mussten ihr Haus verkaufen, um wenigstens einen Teil des Kredites wieder zurück zahlen zu können. So kamen überdurchschnittlich viele Häuser auf den Immobilien-Markt und wie häufig, wenn das Angebot die Nachfrage überwiegt, fallen die Preise massiv ab. Dies bedeutet, dass nun auch Prime-Schuldner keine gedeckten Kredite mehr besitzen, da das Haus an Wert verlor. To be continued...