Donnerstag, 29. Mai 2008
Wahr?
Die Banken hätten zwar zweifellos in den nächsten Jahren noch viel Aufräumarbeit vor sich. Doch mit Blick auf die systemischen Risiken sei die schweirigste Etappe geschafft, sagte Rohner. "Wir haben nach wie vor risikobehaftete Positionen in den Büchern", stellte Rohner jedoch fest.
Angesprochen auf Analystenschätzungen, wonach die UBS einen weiteren Abschreibungsbedarf von 25 Mrd USD hat, sagte Rohner: "Ich kann lediglich meine Aussage wiederholen, dass wir im amerikanischen Hypothekarmarkt nicht mehr so hohe Abschreibungen vorsehen, wie sie im ersten Quartal notwendig wurden - ganz zu schweigen von der von Ihnen genannten Grössenordnung."
Dienstag, 13. Mai 2008
Jingle Mails

3 Millionen Häuser stehen in den USA leer – den Schaden haben die Banken
Kann ein Hausbesitzer in den USA seine Hypotheken nicht mehr bezahlen, steckt er den Hausschlüssel in ein Couvert und schickt ihn an seine Bank. Das Problem hat sich für ihn erledigt, das Risiko liegt nun ganz bei der Bank. Jingle Mails, die klingelnde Post, ist für die Banken ein Problem. Wegen der Finanzkrise stehen gegenwärtig 3 Millionen Häuser leer. ...
NZZ Online:
Otto Waser: Diese leeren Häuser stehen vor der Zwangsversteigerung und sind zurück an die Banken gefallen. Tatsächlich sind die Zahlen enorm. Zum heutigen Zeitpunkt sind fast 3 Millionen Häuser in den USA davon betroffen. Hochgerechnet auf die letzten zwölf Monate standen im Schnitt 2,5 Millionen Häuser vor einer Zwangsversteigerung.
Weshalb so viele?
Wegen der Finanzkrise, aber auch wegen der Art und Weise, wie der Immobilienmarkt in den USA funktioniert. Der Grossteil dieser Häuser steht leer, weil die Banken ihre Hypothekarzinsen erhöht haben. Allerdings, in den USA gehört die Massnahme der Zwangsversteigerung zum Alltag. Noch vor zwei Jahren, also vor der Subprime-Krise, lag die Zahl der wegen einer Zwangsversteigerung leerstehenden Häuser immerhin bei einer Million. Zum Vergleich: Total gibt es in den USA rund 110 Millionen Häuser.
Warum gehören Zwangsversteigerungen in den USA zum Alltag?
Wenn eine Bank einen Hypothekarkredit vergibt, erhält sie als einzige Sicherheit das Haus des Schuldners. Das ist alles. In der Schweiz hat die Bank ebenfalls das Haus als Sicherheit, wenn aber der Schuldner die Hypothek eines Tages nicht mehr bezahlen kann, können die Banken auch auf die Person des Schuldners zurückgreifen. Das ist in den Vereinigten Staaten nicht möglich.
Wie läuft das im Detail ab?
Nehmen wir an, ein Amerikaner hat vor einigen Jahren ein Haus gekauft , dass er sich eigentlich nicht leisten kann. Doch hat ihm seine Bank den Kredit für 0.8 Prozent Zins gegeben. Jetzt, wo die Banken wegen ihren Problemen die Hypothekarzinsen angehoben haben, kann er es sich definitiv nicht mehr leisten. Nun schreibt er seinem Finanzhaus einen Brief, erklärt, dass er das Haus nicht mehr will, legt den Hausschlüssel in das Couvert und bringt den Brief auf die Post. Damit ist für ihn das Problem erledigt.
Das heisst, 3 Millionen Leute haben ihre Hypothekarzinsen nicht bezahlt, jetzt haben sie einfach den Hausschlüssel an die Bank geschickt und damit hat sich die Sache erledigt?
Ja, das Ganze hat sogar einen Namen – Jingle Mail, von Jingle Bells - die Post, die klingelt, wenn sie bei den Banken ankommt. Die Häuser gehören jetzt den Banken, aber mehr kriegen sie nicht. Aber nicht alle säumigen Schuldner haben natürlich von sich aus gehandelt, bei vielen haben auch die Banken die Zwangsvollstreckung eingeleitet.
«Wenn jemand aus seinem Haus auszieht, heisst das nicht unbedingt, dass er mittellos geworden ist»
Betroffen sind wohl nur Menschen, die über wenig Besitztümer verfügen?
Meist sind schon ärmere Amerikaner und Randgruppen betroffen, aber nicht einmal das muss sein. Es ist sogar möglich, dass ein Hausbesitzer eine Million Dollar auf einem Konto hat. Das nützt der Bank gar nichts, sie kann ja darauf keinerlei Rückgriff nehmen. Das ist entscheidend – wenn jemand aus seinem Haus auszieht, heisst das nicht unbedingt, dass er mittellos geworden ist, es kann auch heissen, dass er das Haus nicht mehr will.
Heute stehen 3 Millionen Häuser leer, geht das noch weiter?
Ja, das ist ein Prozess, der weitergeht. Der Grund sind die Häuserpreise. Bereits sind diese um 15 bis 20 Prozent gesunken, das wird anhalten. Der nächste Schritt könnte dann so aussehen. Ein Hausbesitzer hat für ein Haus 200’000 Dollar bezahlt, 180'000 Dollar davon hat ihm die Bank gegeben. Später hat sich der Hauswert auf 300’000 Dollar erhöht, weshalb der Besitzer seine Hypothek um 100‘000 Dollar erhöhen konnte. Heute ist der Häuserpreis wieder auf 200’000 Dollar gesunken. Verkaufte der Hausbesitzer sein Haus jetzt, verlöre er 80'000 Dollar – die Differenz zwischen der Hypothek und dem heutigen Hauswert. Da ist es doch viel billiger, wenn er den Schlüssel an die Bank schickt und wegzieht.
Gibt es Schätzungen, wie viele Häuser in den USA wegen der Subprime-Krise schlussendlich leer stehen werden?
Es gibt Extremschätzungen, die gehen davon aus, dass bis 10 Millionen Hausbesitzer einen Anreiz hätten, diesen Weg zu wählen. Ganz sicher werden das sehr viele nicht tun, aber vom System her ist der Anreiz da.
Die Hausbesitzer kommen also gut weg?
Ja und das ist das Interessante an der Immobilienkrise. Die Banken und deren Aktionäre bezahlen einen mindestens so grossen Preis wie der Konsument, beziehungsweise der Hauseigentümer. Dass der Konsument in den USA bisher nicht so stark von Subprime getroffen wurde, hatte auch einen mildernden Einfluss auf die Auswirkungen der ganzen Finanzkrise.
Sind die Schweizer Grossbanken auch direkt von dieser Entwicklung betroffen?
Indirekt über die massiven Abschreiber von Hypotheken-Wertschriften ganz massiv, aber im eigentlichen Hypothekargeschäft sind die UBS und die Credit Suisse in den USA wenig exponiert. Es gibt aber andere europäische Banken wie die Royal Bank of Scotland oder BNP Paribas, die in den USA das Kreditgeschäft betreiben. Doch ist es kein wesentlicher Teil des Geschäfts.
«Jetzt zeigt das System seine Schwäche»
Wie gehen die betroffenen Banken in den USA mit dieser Situation um?
Sie richten sich darauf ein, so ist einfach das System. Die meisten Banken können mit dem System umgehen und in normalen Zeiten haben sie damit auch kein grosses Problem. Doch haben wir jetzt keine normalen Zeiten – der gegenwärtige Rückgang der Häuserpreise ist immerhin der grösste seit der Grossen Depression in den dreissiger Jahren im letzten Jahrhundert – und das System zeigt seine Schwäche.
Welche Auswirkungen wird diese Entwicklung haben?
Viele der einstigen Hauseigentümer gehen jetzt Mietverträge ein. Bereits haben die Mietpreise in den USA angezogen.
Die Banken, die jetzt auf den leeren Häusern sitzen, könnten diese doch einfach vermieten?
Die Vermietung von Häusern ist einfach kein Bankgeschäft. Die Banken wollen saubere Bücher haben. Sie wollen die Häuser verkaufen, manchmal ist es ihnen fast egal zu welchem Preis, Hauptsache weg.
Die Schwäche des Systems könnte auch eine weitere Regulierung zur Folge haben?
Ja, die Gefahr besteht. Man wird politisch intensiv diskutieren und wohl auch wissenschaftlich aufarbeiten, ob die Rahmenbedingungen richtig sind . Zu fürchten ist ein kurzsichtiger politischer Aktivismus, ähnlich wie damals beim Sarbanes-Oxley-Act, dem Corporate-Governance-Gesetz, das wenig bringt und hohe Kosten verursacht.
Dennoch, eine gewisse Regulierung fänden Sie gut?
Es bleibt zu hoffen, dass einzelne institutionelle Regeln geändert werden, die nicht optimal sind. So die Art und Weise, wie die Hypothekarkredite gesichert sind und die einseitige Belastung der Banken. Denn das fördert auch das Entstehen solcher Immobilien-Blasen.
Wie lange dauert die Krise noch?
Wir schätzen, dass es noch zwei Jahre dauert, bis sich der ganze Kreditzyklus durch das System durchgearbeitet hat, sprich, bis sich der ganze Schaden wegen der Krise gezeigt hat. Zum einen sinken die Häuserpreise weiter, gleichzeitig verschlechtert sich die Beschäftigungslage und das bei rekordhohen Ölpreisen. Das dem Privaten nicht mehr so viel Geld zur Verfügung steht, wird die Anspannung im Immobiliensektor aufrecht erhalten. Dieser Zyklus ist überhaupt noch nicht ausgestanden!
Zur Person:
Otto Waser ist einer von drei Partnern und der Chefökonom der R & A Group. Diese bietet Investment Research gegen Bezahlung. Trends und Prognosen werden auf Quartalsbasis ausgewertet, daraus abgeleitet folgen Anlagestrategien und Aktienportefeuilles, die mittels eigenem Ansatz zusammengestellt werden. Einen kleinen Kreis von Bekannten wird klassische Vermögensverwaltung angeboten. Waser, ein diplomierter Volkswirtschafter, arbeitete nach Studienabschluss bei JP Morgan im Vermögensmanagement und im Handel. Zwischen 1993 und 2000 war er als Leiter des Investmentresearch, als Chefstratege und als Chefökonom bei Bank Julius Bär tätig. Danach folgte ein Jahr bei der PBS Privat Bank Schweiz als Chefökonom und Mitglied der Geschäftsleitung. 2001 machte sich Waser mit der R & A Group selbständig
Dienstag, 29. April 2008
Was läuft...?

Donnerstag, 17. April 2008
watch out for...Sonova

Sonova (Phonak) könnte nach den jüngsten Kursrückschlägen ein "Schnäppchen" für Anlger mit einem weiten Anlagehorizont sein. Der Wert der Aktie fiel von 120 CHF auf 85 CHF. Der Hörgerätemarkt wird sich in den nächsten Jahren um gut 2-3% beschleunigen. Immer mehr Menschen haben Probleme mit dem Gehör, in den letzten Jahren stieg die Zahl stark an, MP3 Player's wie der Ipod haben einen grossen Anteil daran. Hörgeräte sind in der Gesellschaft noch immer nicht "gern gesehen", sollte sich die Abneigung legen, steht einem Boom im Hörgerätemakrt nichts entgegen. Neuere, elegantere und kleinere Produkte sollen dazubeitagen, dass ein Hörgerät schon bald, wie die Brille, "gesellschaftstauglich" ist.
Marketingbemühungen dürften dem Unternehmen dabei helfen, die Vorgaben einzuhalten und könnten sogar dafür sorgen, dass diese angehoben werden. Sonova stzt den Fokus, nach dem die Übernahme von ReSound gescheitert ist, stark auf das organische Wachstum.
Dienstag, 8. April 2008
Häusermarkt in den USA

Konjunktur Europa

Mittwoch, 2. April 2008
UBS: Abschreiber/Ospel und sonst...
Weiter bleibt zu hoffen, dass man mehr als nötig abgeschrieben hat, um nun mit einem neuen Verwaltungsratpräsidenten einen Neustart machen zu können. Wer weiss, wenn sich die angeschlagenen Märkte erholen, gibts vielleicht in fünf Jahren sogar noch einen außerordentlichen Gewinn...bleibt zu hoffen!
Kurer für Ospel, Kurer ist ein ausgewiesener Jurist und bestimmt die geeignete Person in dieser Situation um wieder Ruhe und Alltag in die UBS bringen zu können. Allerdings ist dies meiner Meinung nach nur eine Überganslösung, bis wieder ein Finanzgenie das Ruder der UBS übernehmen wird. In dieser Situation muss der Verwaltungsrat näher zusammenrücken und auch gegen aussen eine geschlossene Einheit präsentieren.
Talsohle erreicht in Europa...?
Dienstag, 25. März 2008
Wie jetzt nun...?
Ist diese hohe Volatilität an den Aktienmärkte überhaupt noch rational? Wohl kaum! Zu hoch sind die momentanen Schwankungen um eine eindeutig längerfristige Stimmung erkennen zu können. Dazu kommen hohe nervöse Trades bei jeglichen Daten zur US-Konjunktur, bereits bei Konjunkturdaten, welche wenig über die Zukunft aussagen, sind jeweils hohe Trade-Volumen ersichtlich.
Banken
Müssen die Banken ihre im Kreditmarkt belasteten Wertpapiere versuchen um jeden Preis abzuschieben?
Hier haben die Finanzinstitute das Problem, dass man jeweils pro Quartal beurteilt wird. So wird es schwierig die Papiere zu halten bis sich der Markt etwas erholt hat, zumal man nochmals von einer Verschlechterung des Marktes in den nächsten Monaten ausgeht.
Weiter kann man von weiteren Abschreibungen ausgehen. Interessant wird sein ob die UBS für die ordentliche GV im April eine erneute Kapitalerhöhung plant, bis Freitag muss die Traktandenliste festgesetzt sein. Für die UBS ist es wichtig eine hohe Kapitalisierung in dieser unsicheren Zeit zu haben, dies gibt dem Bankkunden die erhoffte Sicherheit.
Die CS könnte es nun doch auch schlimmer treffen. Schaut man sich die alt-A Positionen an, welche nun an Rating verlieren ist die CS fünf mal höher belastet als die UBS.
Samstag, 15. März 2008
Bis 14.30 Uhr war es noch sonnig...

SMI im Tagesverlauf vom 14.03.2008
Freitag, 14. März 2008
Where are you going...?

Meiner Ansicht nach, werden wir ab Juni oder bereits früher eine gegenreaktion des USD sehen. Kurse von 1.18 (zum CHF) bis ende Jahr möchte ich nicht ausschliessen.
Mittwoch, 12. März 2008
Zentralbanken eilen erneut zur Hilfe...

Mittwoch, 5. März 2008
+ 5% um 9.25 Uhr

Montag, 3. März 2008
Fokus bleibt und bleibt auf Banken...
Die UBS-Aktie notiert um 09.25 Uhr 1,48 CHF bzw. 4,3% tiefer auf dem Stand von 32,88 CHF, das bisherige Tages - und neue Jahrestief liegt bei 32,60 CHF. Die Titel der CS büssen bis dahin 1,55 CHF bzw. 3,0% auf 50,45 CHF ein. Der Gesamtmarkt (SMI) verliert derweil knapp 1,7%. Die US-Konjunkturdaten vom Freitag hätten die Hoffnungen, dass das Schlimmste für dieses Jahr an den Aktienmärkten bereits überstanden ist, wieder weitgehend zerstreut, meinen Marktbeobachter. Der Käuferstreik bei den europäischen Bankenaktien dürfte nach Einschätzung aus dem Handel anhalten. "Es gibt weiterhin keine Gründe, bei den Banken dagegen zu halten" so ein Händler. In den USA gehörte der Banken-Sektor zu den grössten Verlierern, was sich jetzt auch auf den hiesigen Markt auswirke. Vor allem auch Berichte, dass sich die US-Immobilienkrise deutlich verschärft, dürften sich auf das Sentiment der stark im US-Hypothekenbereich engagierten UBS wieder stark belastend auswirken, heisst es auch im Handel. Dazu kommen aber auch immer wieder Zurückstufungen oder Kurszielsenkungen durch Banken. So hat heute die Credit Suisse für ihre Konkurrentin UBS das Kursziel auf 57 von 67 CHF gesenkt.
Der UBS droht zudem auch auf juristischem Parkett neues Ungemach aus den USA. Sie wird ab heute in einem Gerichtsverfahren stehen zusammen mit der US-amerikanischen Finish Line gegen den Schuhhersteller Genesco, wie es in Pressberichten heisst. Der vereinbarte Kaufpreis wird von der UBS angefochten, da wichtige Geschäftsdaten vorenthalten worden seien. Sollte die UBS unterliegen, drohten ihr wieder grössere Abschreibungen, hiess es.
Dienstag, 26. Februar 2008
Bessere Konjunkturdaten stützen...

Mittwoch, 20. Februar 2008
Banken weiter im Fokus
Peinlich war die Mitteilung der CS Group vom 19.02.2008 bei welcher sie Wertberichtigungen im Wert von 3.1 Mrd. CHF bestätigen mussten. Noch vor einer Woche stellte sich der CS CEO als "siebesiäch" dar und machte nicht die geringste Bemerkung von möglichen Abschreibungen!
Der UBS wurde oft mangelnde Transparenz oder Informationspolitik vorgeworfen und nun dies bei der CS. Man sieht, meist wissen die obersten Bosse bei Grossunternehmen nicht ganz so genau was so läuft im "Alltag bei den Büezer".
Gestern 19.02.2008 klopften deutsche Steuerfahnder bei der UBS in München an und fragten nach verschiedenen Kunden. Gespannt, darf man auf die Vermögensabgänge von deutschen Kunden bei den schweizer Banken sein. Mit Selbstanzeige und offenlegung seiner Finanzen beim deutschen Staat, entfällt die Haftstrafe und man muss "nur" eine Geldbusse bezahlen.
Die Finanzwerte werden uns wohl oder übel noch eine Weile beschäftigen...Aber ist doch spannend, nicht?
Mittwoch, 13. Februar 2008
Kleine Erholung an den Börsen/CS vs. UBS
Mal schauen wie lange dies noch so bleibt.
Morgen Donnerstag, muss nun Marcel Rohner (CEO UBS AG) über das Jahr 2007 berichten. Der bereits erwähnte Jahresverlust von, 4,4MRD .- sollte definitiv ausgewiesen werden. Ob die CS wirklich mit einem blauen Auge aus der "Kredit-Krise" davongekommen ist, bezweifle ich schwer. Bestimmt aus dem Subprime-Sektor, allerdings ist die CS doch noch mit einem markanten Posten in dem Prime-Sektor investiert. Verbessert sich die Lage am US-Häusermarkt nicht in der nächsten Zeit, werden die Prime-Schuldner in den Subprime-Sektor runtergestuft und dann ist die Credit Suisse ohne es zu wollen doch noch von der Subprime-Krise betroffen, natürlich wird es auf alle Fälle keine UBS-Ausmasse annehmen.
Hoffen wir doch schnellst möglich auf eine Entspannung der Lage und ,dass die Credit Suisse von diesen Abstufungen verschont bleibt.
Kindle verlässt ABB
ABB-Konzernchef Fred Kindle hat seinen Chefsessel trotz eines Glanzjahres 2007 per sofort verlassen. Über die Gründe schweigen die Beteiligten. Kindle verlasse ABB aufgrund "unüberbrückbarer Differenzen über die Führung des Unternehmens", teilte der Konzern dazu lediglich mit. ABB präsentierte zudem erste Zahlen: Der Umsatz stieg 2007 um 25 Prozent auf 29,2 Mrd. Dollar. Der Konzerngewinn wuchs um eindrückliche 2,4 Mrd. Dollar auf 3,8 Mrd. Dollar. Derweil brodelt es in der Gerüchteküche: Da sich der Verwaltungsrat vollumfänglich hinter die Strategie stelle, könnten die Differenzen bei der Wachstumsstrategie liegen, hiess es in Analystenkreisen. Die Börse reagierte verunsichert, die ABB-Aktie schloss 5,1 Prozent im Minus.Freitag, 8. Februar 2008
CH-Grossbanken mit Zahlen in der nächsten Woche/heutige Kreditvergabe (Abzahlung)
Mittwoch, 6. Februar 2008
Deutlicher Fall des ISM's....
Der ISM-Index für die Geschäftsaktivität im nicht-verarbeitenden Gewerbe der USA ist im Januar weitaus deutlicher als erwartet gesunken. Der erstmals als gewichteter Sammelindex berechnete ISM fiel auf 41,9 Punkte zurück, nachdem er im Dezember noch bei 54,4 Punkten notiert hatte. Volkswirte hatten einen Stand von 52,5 Punkten prognostiziert.
Montag, 4. Februar 2008
NEW YORK GIANTS MACHEN MUT...!

!Thanks Giants!
Mittwoch, 30. Januar 2008
Zinssenkung der FED um 50 BP

Dienstag, 29. Januar 2008
watch out for...Royal Dutch Shell
Samstag, 26. Januar 2008
pessimistisch, optimistisch...was nun eigentlich?

Mittwoch, 23. Januar 2008
Es bleibt unübersichtlich und volatil
Die Volatilität der vergangenen Tage, besser gesagt Wochen, bleibt weiter im Markt. Der Tiefpunkt des Dow Jones lag heute bei 11'644 Punkte, am Ende schloss der Index bei 12'272. Eine Differenz von 628 Punkte, welche durch viele Zukäufe vorallem in den letzten zwei Handelsstunden zustande gekommen ist.

Zu den Gewinner in der USA gehören heute für einmal die Finanzwerte. Die Citigroup und JP Morgan Chase mit 9% resp. 12% schwangen oben aus.
Spannend ist nun wie die asiatischen und die europäischen Börsen allen voran die Finanzwerte auf dieses Plus reagieren.
Montag, 21. Januar 2008
Gedanken zu einer Rezession in den USA
Die Rezession (Abschwung, kontraktive Phase) bezeichnet die Konjunkturphase, in der eine Stagnation bis hin zum Abschwung der Wirtschaft auftritt. Die am meisten verbreitete Definition besagt, dass eine Rezession vorliegt, wenn die Wirtschaft zwei Quartale nacheinander nicht wächst, bzw. ein Rückgang zu verzeichnen ist (sinkendes Bruttoinlandsprodukt), allerdings verglichen mit dem jeweiligen Quartal des. Eine Rezession hat üblicherweise Kursverluste an der Börse zur Folge. Verschärft sich eine Rezession bzw. kommt es zu einer längeren kontraktiven Phase, spricht man von Depression.

Die Zentralbanken versuchen bei einem Aufschwung mit Zinserhöhungen die Investitionen zu drücken. Bei einer Rezession werden die Zinsen gesenkt um leichter Kapital für Investitionen bereitzustellen.
...Klingt komisch, ist aber so...
Sonntag, 20. Januar 2008
Doch, am besten ist hier die Achterbahn...
watch out for....Optionen auf Bankaktien bis Ende 2010
Die Gefahr vom Totalverlust bei Optionen ist allerdings auch hier nicht kleiner als bei Optionen mit kurzer Laufzeit. Man muss sich des Risikos immer bewusst sein und solche Geschäfte nur machen mit Geld, auf welches, auch wenn es schwer fällt, verzichtet werden könnte!

Anm.: Optionen in diesem Fall = Warrants!
Mittwoch, 16. Januar 2008
In Hong-Kong ist der Bär los...
Der Hang-Seng in Hong-Kong verlor heute 5,4%, dies ist der bisher drittgrößte Verlust an einem einzigen Handelstag. Von seinem Höchststand im vergangenen Oktober verlor der Index gut 20%. Man darf aber den rasanten Anstieg in den letzten Jahren, bei all dem was nun geschrieben wird, nicht vergessen! Trotzdem ist der Hang-Seng nun "offiziell" ein Bärenmarkt!
Montag, 14. Januar 2008
Achterbahnwoche an den Finanzmärkten?
Dienstag:
Empire State Index
Detailhandelumsätze Dezember
Citigroup, Ergebnis 4. Quartal 2007
Mittwoch:
Konsumentenpreise Dezember
NABH Hausindex
Beige Book
JP Morgan Chase, Ergebnis 4. Quartal 2007
Donnerstag:
Philadelphia Fed Index Baubewilligungen
Merill Lynch, Ergebnis 4.Quartal 2007
Freitag:
Konsumentenstimmungsindex der Universität Michigan
Anmerkung zur Citigroup:
Berichten zufolge dürfte die grösste US-Bank 24Mrd. $ abschreiben und gleichzeitig 17'000 Stellen streichen. Die Aktie notiert momentan, 3o Minuten vor Börsenschluss an der Wall-Street, mit gut 1.50% im plus.
Sonntag, 13. Januar 2008
Great Kostolany
Dienstag, 8. Januar 2008
Montag, 7. Januar 2008
volatil, volatiler, am volatilsten
-By Saijel Kishan and Mark Barton Jan. 7 (Bloomberg)-
The U.S. economy is heading for a recession that may be the worst ``in a while'' and investors should sell the dollar as global currencies weaken, investor Jim Rogers said.
``It's going to be one of the worst recessions we've had in a while because we had so many excesses going into it,'' Rogers, chairman of New York-based Rogers Holdings, said in a Bloomberg Television interview today from Singapore. ``It's going to be bad for all of us as currencies come under more and more stress and we have more inflation in the world.''
Was geschah nach dieser Aussage an den ohnehin mit voller Nervosität gefüllten Märkten:
Dies ist wieder ein schönes Beispiel für die hohe Volatilität, welche momentan die Märkte bestimmt.

watch out for....BMW
Das Ergebnis von BMW für das 3. Quartal '07 enttäuschte: Das Umsatzwachstum stieg um 19.2% der Vorsteuergewinn aber lediglich um 6.3%. BMW wird es auch im 2008 schwer haben - ganze Autoindustrie ist angeschlagen - doch halten viele Analysten den aktuellen Kurs als Talsohle. Ebenfalls erhofft man sich einiges von den eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen.Der BMW Konzern zu welchem auch Rolls-Royce und Mini gehören, hat eine breite Angebotspalette, für jedes Level eines jeweiligen Käufers. Mit dem neuen 1er BMW ist es gelungen einen modernen "Kleinwagen" mit breiter Absatzwirkung herzustellen. BMW verfügt über gesunde Finanzen und hat mit der neuen Werkstatt einen neuen topmodernen Identifizierungspukt.
Weniger optimistisch scheint bei BMW, der grosse Absatz in USD, welcher den Gewinn in EUR erheblich nach unten drücken dürfte. Ebenfalls darf man gespannt sein, wie BMW resp. die ganze Autoindustrie auf die bevorstehende CO2-Regulierung reagiert.
Samstag, 5. Januar 2008
Sehr schlechte US-Arbeitsmarktdaten belasten


Mittwoch, 2. Januar 2008
Schlechtester Start des Dow Jones seit 1983
watch out for...UBS Equity Fund Emerging Markets Infrastructure
UBS Equity Fund Emerging Markets InfrastructureValor: 3393490
ISIN: LU0322492728
Wo wären wir ohne Ingenieur-/Bauwesen, Transportsysteme oder Telekommunikation? Jede Wirtschaft käme ohne diese Elemente sofort zum Erliegen.
Die Regierungen in den Entwicklungsländern haben in den vergangenen Jahren nicht genug in die Infrastruktur investiert, deshalb zeichnen sich nun in zahlreichen Volkswirtschaften Engpässe ab. Dieses Problem muss gelöst werden, um ausländische Investoren weiterhin anzuziehen.
Weiter haben die Emerging Markets ihre Wirtschaftsflaute weit hinter sich gelassen und verfügen nun über umfassende Reserven zur Finanzierung der Infrastruktur.
Länder: China, Saudi-Arabien, Indien, Lateinamerika, Russland, Osteuropa
watch out for...UBS Equity Central Europe

UBS Equity Fund Central Europe
Valro: 469164
ISIN: LU0067027168
Der UBS Central Europe Fund ist mit 60% an Aktien in Polen investiert. Der Wirtschaft in Polen traut man in den nächsten Jahren einiges zu, nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die EU. Die restlichen 40% verteilen sich weit auf die Oststaaten (Russland, Ungarn, usw.). Ach übrigens ist Stall Paddy O'Brien's Cieszko auch ein Pole, was will man da noch mehr!? Auch wurde bereits der Vergleich laut zum Silicon Valley, welches für den Internet-Boom steht. Hoffen wir mal nicht auf die gleiche Fortsetzung.
watch out for...UBS Equity Fund Brazil

UBS Equity Brazil
Valor: 2909491
ISIN: LU286682959
Der Fonds wurde im April eröffnet und in der Zwischenzeit bereits wieder für kurze Zeit geschlossen. Im Nu sass der Fondsmanager auf über 1 Mrd. CHF und konnte sie am Markt nicht voll platzieren, ohne ihn zu verfälschen. Durch die Korrektur in den letzten 2 Monaten gab es wieder Platz im Markt. Dieser Erfolg machte natürlich Fondsinstitute auf der ganzen Welt aufmerksam auf das grosse Interesse an Brasilien.
Vorteil: Einfacher Zugang zum boomenden brasilianischen Markt.
Nachteil: Brasilien ist als Emerging Market grossen Wertschwankungen unterlegen. Ein langer Anlagehorizont von mindestens 5 Jahren wird empfohlen.
Grösste Positionen:
Cia Vale do Rio Doce - 8% / Petroleo Brasileiro SA -8% / Banco Bradesco - 7% / Cia Energetica - 6% / B2W Cia Global do Varejo - 6%
Dienstag, 1. Januar 2008
watch out for....BWIN

Fazit: Positiver Start in Osteuropa – Negativ sind die hohen Ausgaben im Sponsoring
Risk Level: High Risk 3
Anlagedauer: 2-3 Jahre - Die Aktie sollte immer im Auge behalten werden, da der Kurs durch Gerichtsverhandlungen etc. sehr volatil sein kann
Links: http://www.bwin.com/ (Wetten) http://www.bwin.ag/ (Unternehmung)

Montag, 31. Dezember 2007
Great Kostolany
"Jedem der Geld auf der Seite hat und dies für ein paar Jahre nicht benötigt, rate ich zuerst einen Gang in die Apotheke um Schlaftabletten zu kaufen gefolgt vom Kauf verschiedener Wertpapieren von etablierten Unternehmen und dann einfach schlafen und schlafen über Jahre, aufwachen werde man als reicher Mann“
"An der Börse kann man 49 mal verlieren, wenn man 51 mal gewinnt.“
Anmerkung: Na ja, bis jetzt hatte er recht. Allerdings war Kostolany auch überzeugt, dass aus China (Hongkong-für uns-) nie etwas grosses werde. Zu sehr erinnerte ihn die Börse dort an ein Casino mit lauter Glücksspieler.

FACTS and STUFF
Die Märkte sind noch immer sehr hoch bewertet, wenn die Subprime-Krise auch wirklich, wie befürchtet, auf andere Bereiche über schwappt.
Die Privat-Kreditausfälle sind in den USA auf einem erschreckenden Hoch. Die europäischen Aktienmärkte sind nach wie vor abhängig vom Dow Jones.
Eine Krise oder einen Crash wie in den 20er wird es bestimmt nicht mehr geben, die FED kann heute kurzfristig mit Zinssenkungen auf den Markt Einfluss nehmen, auch wenn im Moment der Handlungsspielraum sehr eingeschränkt ist.
Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird die 5 Jahre lang andauernde Hausse nicht mehr im gleichen Niveau fortgesetzt. Ein Grund für diese Entwicklung war bestimmt auch, dass immer mehr Menschen leichter Zugriff an die Börse und Informationen hatten, dem Internet und Medien sei dank. Dies sind aber meist auch Leute, welche sehr zittrige Hände haben und durch schnelle hektische Verkäufe hohe Volatilität an den Markt bringen.
Kleiner Einblick in das Thema Subprime -kurz und einfach-






